2009, zwei musikalisch talentierte Jungs im Herzen von Brandenburg. Beide auf der Suche nach Musikern, die ihre brennende Leidenschaft teilen und genauso Begeisterung für ein Bandprojekt zeigen. Damals, vor über zehn Jahren, war es definitiv nicht so einfach wie heutzutage einen Aufruf zum Rekrutieren von Bandmitgliedern zu starten. Doch das scheinbar Unmögliche geschah, als Gitarrist David, der den Spitzname Bubbsi trägt, im Internet auf Shouter Steven traf. 

Sofort war klar, hier passt einfach alles! Mit den gleichen Visionen, gegenseitigen Ideenaustausch und dem wichtigsten Faktor – dem Ehrgeiz – fingen die beiden sofort fleißig an Tage und Nächte im Proberaum zu verbringen. Zu diesem Zeitpunkt, und unter anderem Bandname, probten die Jungs unermüdlich zusammen mit weiteren Musikern. Das sollte natürlich nicht ohne Belohnung bleiben. Es folgten Shows mit Bands wie „We Butter The Bread With Butter“ auf dem „Burning Summer Festival“ im Jahr 2013. Doch nach über zehn Jahren Bandgeschichte beschlossen David und Steven getrennte Wege von den anderen Mitgliedern zu gehen. 

Im vergangenen Jahr entschieden sich die beiden an ihrer großen Liebe – der Musik – festzuhalten und gründeten als Duo die Metalcore Band Morning After Dark. 

Wie zu erwarten war, gingen die Arbeiten zum Schreiben und Produzieren der ersten Songs sofort los. Dank ihrer langjährigen Erfahrung im Musikgeschäft und ihren schier unendlichen Ideen in Sachen Songwriting, wurden gleich fünf Songs aufgenommen. Das Duo orientiert sich beim Schreiben der eigenen Tracks an Vorbildern wie Metallica und Children Of Bottom. Dennoch fließen auch modernere Elemente, wie wir sie  beispielsweise aus Songs von Bring Me The Horizon oder Parkway Drive kennen, allzu oft in die Singles von Morning After Dark ein. 

Die ab dem Sommer 2020 entstandenen fünf Songs könnten in ihrer Art und Weise auch nicht unterschiedlicher sein. Im Juli diesen Jahres werden eben diese auf der Debüt EP „The Inner Voice“ zu finden sein. Allerdings entstand während des Lockdown noch ein weiterer Song und so veröffentlichten Morning After Dark im Februar ihre Debüt Single „Use Your Eyes“. Ein Track, der Melodie und Härte miteinander vereint und einen sehr rhythmischen Refrain aufweist. 

Nur einen Monat später erschien die erste Single aus der kommenden EP. „Rule Your Mind“ klingt deutlich härter als sein Vorgänger „Use Your Eyes“. Der erste Beweis wie vielseitig und kreativ die beiden Musiker ihre Ideen umsetzen. Mit brachialen Deathcore Parts, stimmungsvollen Gitarrensolos und knallharten Shouts überzeugt mich „Rule Your Mind“ voll und ganz. Im Mai erblickte die zweite Auskopplung „The Inner Voice“ das Licht der Welt und ist eher dem Posthardcore zuzuordnen. Hier erwartet euch viel Cleangesang und viele Instrumentals im Vergleich zu den anderen Songs. 

Heute erschien dann endlich Sahnestück Nummer 3 auf dem Markt und trägt den Titel „Irreversible“. Überraschender Weise ist „Irreversible“ das musikalische Pendant zum Deathcore-lastigen „Rule Your Mind“. Diese Metal-Ballade erinnert mich dann gerade zu Beginn des Songs an bekannte Passagen von Metal-Urgestein Metallica. Stimmungsvolle Riffs und eine starke, klare Stimme wecken viel Gefühl beim Hörer. Auch das am heutigen Tag dazugehörige Musikvideo zeigt die musikalische Leidenschaft der beiden und lässt Zuhörer/Zuschauer hinter die Kulissen des Studioalltags blicken. 

Selbstverständlich steht euch das Video zu „Irreversible“ am Ende des Beitrags zum Anhören bereit. 

Im Juli folgt dann die vierte Single „Move on“. Dazu wurde ebenfalls ein Musikvideo produziert. Bedingt durch die Pandemie wird es im Juli dann auch endlich den letzten Song und die komplette „The Inner Voice“ EP veröffentlicht. Ein genaues Datum konnte uns Gitarrist Bubbsi leider auch noch nicht verraten. Wir halten euch aber dem Laufenden!

Stillstand und „einfach mal nichts machen“ ist für die Jungs keine Option. Neben ihrer Band sind die Jungs auch regelmäßig in ihrem eigenen Podcast „Das klingt wie Hechtsuppe“ anzutreffen. An jedem zweiten Sonntag thematisieren Steven und Bubbsi zusammen mit ihrer Community Themen aus aller Welt und natürlich steht auch hier das Thema Musik im Vordergrund. Zusammen mit Gästen wie Dave Grunewald (Ex-Shouter Annisokay) bringen sie Zuhörer dank ihrer witzigen Art und ihrem ganz eigenen Charme nicht selten zum Lachen. An diesem Sonntag habt ihr die Möglichkeit den Podcast anzuhören, bevor es dann erst im September weitergehen wird. 

Tracklist „The Inner Voice“: 

  1. The Inner Voice 
  2. Move On 
  3. Irreversible 
  4. Rule You Mind
  5. Morning After Dark 

Ich wünsche Morning After Dark alles Gute auf ihrem weiteren Weg. Als Duo eine komplette Metalcore Band zu schmeißen birgt so einige Schwierigkeiten. Ihr allerdings meistert das mit Bravur! 

David und Steven erhoffen sich für ihre Zukunft erneut engagierte Mitglieder anzuheuern. Auf hoffentlich baldigen Shows wollen die Jungs jedes Instrument besetzt wissen und wer weiß, vielleicht stoßen sie auf einen genauso kreativen Kopf. 

Meine Daumen sind gedrückt und ich hoffe wir hören noch so einiges von euch. Vor allem aber, dass wir uns bald auf dem einen oder anderen Konzert sehen. Dank eurer aufregenden Masken, werdet ihr ja nicht schwer zu finden sein. 🙂

Autor: Stephie