Festivalbericht: Reloadfestival

Das Reload Festival feierte in diesem Jahr mit 12.000 Fans seine nächste Ausgabe. Vorbereitet auf sämtliche Wetterlagen machten wir uns also Donnerstagmorgen auf den Weg nach Sulingen. Das Reload Festival ist noch eines der wenigen Festivals, welches das Camping am Auto ermöglicht. Somit konnten wir uns das Schleppen unsere Klamotten schonmal sparen, was die Anreise deutlich einfacher und stressfreier macht. Nachdem dann alles aufgebaut war hatten wir noch Zeit für 1,2 Bier und machten uns auf den Weg zum Warm Up. Leider mussten wir dort feststellen, dass wir unsere Media-Bändchen nur im Jugendzentrum bekommen. Also schnell rüber in die Innenstadt laufen und hoffen nichts zu verpassen. In zehn Minuten waren wir dann aber auch schon da und es ging schneller als gedacht. Wieder beim Festivalgelände angekommen stellten wir fest, dass der Andrang riesig war und das Zelt somit schnell gefüllt. Im Zelt angekommen hieß es erstmal Durchdrehen zu Counterparts. Die Jungs aus Hamilton gaben alles, sodass wir dreckig und verschwitzt (wie es sein muss) später das Zelt verließen.

Freitag

Am Freitag starteten wir mit der Band Watch Out Stampede. Wer die Jungs kennt, der weiß, dass sie immer alles geben und mit Songs wie „Emily“ oder dem Kesha Cover zu „Die Young“ für eine ausgelassene Stimmung sorgen. Bereits das Jahr davor mischte die Band aus Bremen das Reload bei ihrem Barmer Hörtest-Prank auf.

Später am Tag schauten wir uns noch die ganzen Merchstände an und statteten unsere Freunden der Hardcore Help Foundation einen Besuch ab. Auch gab es dieses Jahr wieder ein großes Angebot an Essensständen. Es war wirklich für Jedermann etwas dabei (Vegan, Vegetarisch, ALLES). Zusätzlich verteilte „Rockstar“ Gratisgetränke, welche man natürlich immer gerne annimmt.

Danach machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Infield. Beartooth waren unser absolutes Muss und lieferten ebenfalls eine hammermäßige Show ab, bei der wir einige gute Fotos machen konnten. Die Menge tobte bei Songs wie „Disease“. Die Show nahm somit viel zu schnell ein Ende.

Direkt nach Beartooth konnten wir uns Eskimo Callboy nicht entgehen lassen. Jeder weiß bei Eskimo Callboyspalten sich oft die Meinungen. Ich persönlich muss, dass ich die Jungs sehr gerne mag und es unglaublich finde wie sie sich gemacht haben. Die beiden Sänger Sushi und Kevin haben sich im Vergleich zu früher gesangstechnisch sehr gesteigert, sodass jeder Ton saß. Die Jungs sorgten für eine mächtig staubige Party, sodass nicht nur unsere Gesichter nach der Show ziemlich versaut waren. Allgemein war es sehr trocken und staubig, ein bisschen Regen zwischendurch war also nicht besonders schlimm.

Im Anschluss spielten Flogging Molly. Die Folk-Punk-Rock-Band aus Los Angeles überzeugte das Publikum. Alle waren warmgetanzt und freuten sich auf Papa Roach. Auch Papa Roach Sänger Jacoby Shaddix hat eine enorme Wandlung im Hinblick auf seine Stimme hinter sich. Songs wie „Gravity“ sorgten für Gänsehaut, sodass wir uns nach der Show, fix und fertig vom Tag, auf den Weg Richtung Campingplatz machten.

Samstag

Der Samstag erwies sich im Nachhinein als nicht ganz so anstrengend wie der Freitag, da wir an dem Tag nicht so viele Bands wie am Samstag anschauten.

Welche Band aber unser Muss an diesem Tag war, waren Deez Nuts. Überraschenderweise sprang als Bassist First Blood Sänger Carl ein, was für erstaunte Gesichter in unseren Reihen sorgte. Wir wurden nicht enttäuscht und genossen die Show in vollen Zügen.

Kurze Zeit später wurde das Reload von der traurigen Botschaft, dass We Came As Romans Sänger Kyle Pavone gestorben ist, überschattet. Man schaute in einige geschockte und traurige Gesichter. In Momenten wie diesen wird wieder klar, wie sehr einem als Fan mit der Zeit auch die einzelnen Bandmitglieder ans Herz wachsen.

Nach einer kurzen Pause schauten wir uns noch weitere Bands wie Madball und Dragonforce an. Es ist immer wieder erstaunlich, wie Dragonforce Gitarrist Herman Li, es hinbekommt ein schnelles Riff nach dem anderen zu spielen.

Zum Abschluss des Tages konnten wir uns Headliner In Flames natürlich nicht entgehen lassen. Die Show erwies sich als gebührender Abschluss des Reload Festivals.

Insgesamt können wir von Riot Vision sagen, dass das Reload Festival auf jeden Fall einen Besuch wert ist.

Tolle Leute, tolle Musik, tolle Stimmung!

Wir kommen wieder! See you on the Battlefield! 22. – 24. August 2019!

Fotos von Flo findet ihr hier:

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2018-08-30T07:33:45+00:00