Am 03.04.2020 war es endlich soweit, BATs neues Album durfte das Licht der Welt erblicken.

Nach „Constants“(2014) und „Gravity“(2017) erscheint jetzt das nunmehr dritte Studio-Album der Jungs aus Krefeld mit dem Titel „Eternal Lords“. Aufgenommen wurde das Ganze bei Mega Blaster Recordings, dem Studio von Our Mirage-Frontmann Timo Bonner.

Das Albumrelease stand jedoch aufgrund der Corona Situation unter keinem guten Stern.

Die Releaseshow, die für den 03.04.2020 mit We Are Perspectives und Mind Like Hurricanes angesetzt war, musste aufgrund der Corona Situation leider abgesagt werden. BAT hat sich jedoch etwas anderes einfallen lassen um ihr Album-Release zu zelebrieren! Am Tag des Releases gab es eine Live-Stream-Premiere von „Eternal Lords“ auf Youtube und das ganze Album ist als Upload ebenfalls auf Youtube verfügbar.

Der Longplayer hat eine Spielzeit von knapp 41 Minuten mit 11 Tracks wenn man Intro(„Thrones“) und Interlude(„8643“) nicht mitzählt.

Tracklist:

01. Thrones
02. Collapse
03. Animals
04. Tremors
05. Cold Sweat
06. Two Thousand Fears
07. Messenger
08. Into The Abyss
09. Eternal Lords
10. 8643
11. Domestic Horrors
12. A Serpent’s Tongue
13. Unraveled

Aber wie klingt Breakdowns at Tiffany’s 2020 denn jetzt eigentlich ?

In Songs wie beispielsweise „Eternal Lords“ und „Domestic Horrors“ zeigen BAT, ähnlich wie auf dem Vorgänger „Gravity“( siehe „Ghost“), wieder ihr Können darin rythmisch komplexe Strophen in einen melodisch kunstvoll ausgeschmückten, epischen Chorus münden zu lassen. Fiese Breakdowns und die bekannte Härte der Band erscheinen z.B. bei „Into The Abyss“ jedoch in einem  neuen frischen Licht. Hier beweist Frontmann Marius sein Können und haut einem die Vocal-Lines in feinster Phil-Bozeman-Manier um die Ohren. Dem eh schon gut funktionierenden Sound von Breakdowns At Tiffany’s, ist noch mal eine gute Schippe aus den Genres Deathcore und Deathmetal hinzugefügt worden.

Dieser düstere Klangteppich, gewebt mit Doublebass-Pedal und 7-saitigen Gitarren, lastet schwer auf dem Fundament welches die Lyrics der Jungs aus Krefeld bauen. Nachdem sich im letzten Album eher mit emotionalem und persönlichem auseinandergesetzt wurde, ist „Eternal Lords“ einem Spiegel gleichzusetzen, den BAT der Gesellschaft vorhält. Die Ausbeutung und die Maßlosigkeit der Menschen, nach dem Motto: „Höher, Schneller, Weiter, Mehr, Billiger“ wird angeprangert und Themen wie häusliche Gewalt und Stalking, die leider Gottes heutzutage allgegenwärtig sind, werden näher beleuchtet.

Alles in Allem macht das Album einen sehr stimmigen Gesamteindruck und zeigt das Breakdowns at Tiffany’s sich in den letzten Jahren, trotz Besetzungswechsel und gesundheitlichen Problemen, nicht hat unterkriegen lassen. Mit „Eternal Lords“ wird ein neuer Standard für Breakdowns at Tiffany’s gesetzt, der das nimmt was bisher funktioniert hat und mit neuen experimentellen Sounds etwas sehr eindrucksvolles kreiert.

Überzeugt euch selbst von den Jungs: